Ob individuell anspruchsvoll oder pflegeleichter Standard – eine alma-Küche ist beides zugleich, und das hat einen bestimmten Grund. „Wir verbinden industrielle Produktion mit traditioneller Handwerkskunst und können somit in großen Stückzahlen fertigen und dennoch auf Sonderwünsche eingehen“, erklärt Geschäftsführer Andreas Kauling. Diese Kombination, fügt er an, sei sehr selten in der Branche. alma Küchen ist deutlich größer als eine klassische Tischlerei, aber kleiner als ein Massenproduzent. In einer Nische also bewegt sich das Unternehmen, erläutert der gelernte Tischler und Diplom-Ingenieur für Holztechnik.
Gesamte Wertschöpfungskette abbilden
Dieses Marktsegment bietet alma Küchen seit der Gründung 1971 viel Raum für die Entwicklung, und zwar sowohl im Privatkunden- als auch im Projektgeschäft. Das Unternehmen liegt aktuell auf Wachstumskurs, beschäftigt insgesamt 180 Mitarbeitende und hat inzwischen zwölf Standorte in NRW, zudem Vertriebsstützpunkte in anderen Bundesländern. Produziert wird im Ahauser Werk, und die gesamte Wertschöpfungskette bleibt – dank Direktvertrieb – in den Händen des alma-Teams. Kauling zählt auf, wie Kunden von diesem Konzept profitieren: Sie erhalten von der Planung bis zur Montage alles direkt aus erster Hand – ohne weitere Schnittstellen, ohne Zwischenhändler und Zwischenlager. Das Resultat ist eine attraktive Preisgestaltung und die schnelle, reibungslose Umsetzung der Projekte, weil Organisation und Verantwortlichkeiten allein bei alma Küchen liegen. So überrascht es nicht, dass das Unternehmen mit diesem Rundum-Sorglos-Paket auch und gerade bei gewerblichen Kunden stark punkten kann, und zwar seit vielen Jahren auch in den Niederlanden.
1.000 Küchen für Center Parcs in den Niederlanden
So hat alma Küchen zum Beispiel zwei Center Parcs im Nachbarland ausgestattet. Insgesamt 1.000 Küchen hat das Unternehmen im Zuge dieser beiden Aufträge gebaut und geliefert – und zwar in hohem Tempo. Die Montage nämlich durfte den Workflow und das Vermietungsgeschäft in den Freizeitparks nicht bremsen. „Projektkunden wie beispielsweise Architekten, Wohnungsgesellschaften, Immobilienbesitzer, Bauträger oder Hausverwaltungen stellen den House-Keeping-Aspekt, also die Gebrauchstauglichkeit der Küche, oft in den Vordergrund“, erklärt Geschäftsführer Michael Schulte, der als Betriebswirt für den Projekt-Bereich verantwortlich ist. Also seien die alma Küchen der Urlaubs-Ressorts robust und leicht zu reinigen. Aber – und hier kommt die Unternehmensphilosophie ins Spiel – sie sehen dabei auch noch ansprechend aus. In den Niederlanden darf die Kochwelt ohnehin gern etwas designbestimmter sein, sagt Schulte. Eine klare Formensprache wird dort präferiert, und Materialien wie Keramik, Quarz sowie Naturstein, dazu pastellige Farben sorgen für eine besondere Optik. alma Küchen trifft damit den Stil der Kunden in den Niederlanden: Seit vielen Jahren schon kommen Aufträge aus dem Nachbarland. Die Kunden sind nicht nur im Grenzgebiet ansässig, auch bis nach Rotterdam werden die Küchen aus Ahaus geliefert. „Die Nachfrage hat sich so gut entwickelt, dass wir jetzt eigens einen gebürtigen Niederländer als Vertriebsmitarbeiter ins Team geholt haben. Er betreut von Kleve aus exklusiv diesen Markt“, erklärt Schulte.


